Dessert Eagle .44 Rem Mag

Veröffentlicht am 19. April 2026 um 12:35

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Desser Eagle 44.Mag

 

Betreff:

Meine ersten Erfahrungen und Erprobungen mit meiner Dessi im Kaliber .44 Rem Mag

 

  1. Sachverhalt

Im Rahmen meiner Sportlichen Disziplin im BDS 1004 25m Präzision, Pistole über .357 Magnum, Waffengewicht: 2100g offene Visierung.

Zur Erprobung von Präzision und Funktion.

 

  1. Ersten Versuche

 

Bei meinen ersten Schüssen mit 300g Geco Munition muss ich sagen ich hatte nur störungen. Alle 1 bis 2 Schuss wurde die Patrone nicht richtig zugeführt. Bei einer Patronnen Länge von ca. 40,90 mm und einen Durchmesser von 11.58 mm ist aber auch schon echt lang und dick, zum vergleich eine 9mm Para ist ca 29,70mm lang und ein Durchmesser von 9,70mm. Was noch dazu kommt ist das die .44Rem Mag eine Randpatrone ist ( Revolver Geeignet)das heist der Hülsenboden hat ein Durchmesser von 11.61mm, nicht wie die 9mm Luger die randlose mit rille haben. Laufen aber selber konisch zu, laut cip mass ( Internationales Genormtes Mass der einzelnen Patronen) haben die hülsen von hülsen anfang wo das geschoss gesetzt wird 9,65mm bis zum Hülsenboden 9,96mm.

 

  1. Lösungen zur Störungsbehebung

Nach den ersten 50 Schuss und ständiger Störungen, indem die Patrone auf der Rampe verkantet, welche ich nicht hinnehmen wollte, bin ich zu dem Händler gefahren und habe die Fehler geschildert. Dieser Sagte mir es sei eine amerikanische Waffe, die etwas mehr Öl benötigt und ich solle das Magazin nach dem Laden 2–3-mal auf den Tisch hauen das die Ränder übereinander liegen und sich nicht verschieben. Gesagt getan, die Waffe auseinandergenommen und gereinigt. Alle teile mit etwas mehr Waffen Öl behandelt und den Verschluss mit Keramik Waffen Öl versehen. Bei den nächsten Standbesuch das Magazin geladen und leicht auf den Tisch gehauen, geschossen und ja es wurde besser aber noch immer nicht, so dass ich 5 Schüsse ohne Störung machen konnte. Na gut, der Tag ging zu Ende und 100 Schuss lagen hinter der Teuren Waffen und ich sah sie schon wieder verkauft.

Eine Waffe, die alle paar Schuss Störungen hat, kann nicht mit auf einen Wettkampf, wo bei Störung diese gemeldet werden muss, und die Zeit läuft.

 

  1. Andere Munition gegen Störung

Nach weiterer Nachforschung und eigenen Erfahrungen wollte ich die Flinte nicht ins Korn werfen. Noch dazu ist das Kaliber echt was schönes und die Waffe macht im Schuss auch ein echt gutes Bild. Somit versuchte ich andere Hersteller und Geschossgewichte. Bis ich auf eine Sorte gestoßen bin, die ich bis jetzt von weiter versuche. Eine 230g Geschoss von Magtech, dies weist nur selten Störungen auf. Und wenn dann erst nach ca. 20 Schuss. Wobei der Drehkopfverschluss nicht richtig einrastet. Die Patrone selbst bleibt aber nicht auf der Rampe hängen.

Ich werde weitere versuche unternehmen um das ich sie zum Wettkampf ohne störungen mitnehmen kann.

 

III. Trefferlage bei Neuen Waffen

 

Das neue Waffen erst eingeschossen werden müssen davon habe ich mal gehört. Man Sagt auch dazu ein Lauf Glattschießen.

Die Auswirkungen waren mir jedoch nicht bekannt, in meinen Fall musste ich mit der Dessi auf 25m am oberen Rand der Scheibe anhalten das ich in die Nähe der Mitte komme. Erst wollte ich eine neue Zieloptik einsetzen lassen, zum Glück dauerte das so lange. Nach den ersten 150 Schuss oder so und regelmäßige Reinigung veränderte sich nach und nach die Trefferlage. Jetzt kann ich den Mittelpunkt der Zielscheibe anhalten und die Treffer gehen auch in die Richtung, abgesehen von meinen eigenen schützenfehlern. Das Mucken bei der Waffe ist da eine echt Große Sache geworden.  

 

  1. Fazit

 

Die Dessert Eagle im Kaliber .44 Rem Mag ist eine echt Teure Waffe, die Munition ist im Vergleich auch nicht billig. Die Handhabung und die Technischen Anforderungen sind nicht ohne (2,1kg) immer wieder in die Hand zu nehmen und zu versuchen sie ruhig zu halten. Der Rückstoß, der um einiges Größer ist als bei 9mm Luger ist in dem Fall auch nicht zu verachten.

Aber glaubt mir, jeder andere der neben euch steht sagt zu euch nur noch mach du die Serie dann mach ich. Die Augen der anderen schützen, die sie zum ersten Mal sehen einfach unbezahlbar und was noch wichtiger ist wer mit der Waffe trainiert und dann kurz danach mit 9mm Luger weiter machen will ist im Kopf gleich eine Störung von dieser.

Seit ich mit ihr Trainiere werde ich auch mit der 9mm Luger um einiges besser.

Der Kauf und das Gefühl mit der Dessi zu Trainieren hat sich für mich gelohnt, auch wenn es auf viel Ablehnung gestoßen ist und kann jedem empfehlen, wer die Möglichkeit hat mal mit ihr zu schießen sagt nicht nein und nutzt die Chance.

 

 

 

 

 

 

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